Aussage gegen Aussage, Sebastian Edathy gegen Michael Hartmann; und Thomas Oppermann, Sigmar Gabriel und andere

Der Untersuchungsausschuss, der zum Thema hat, was schon einem Bundesminister den Posten kostete, lud gestern zur Befragung der wesentlichen Zeugen Sebastian Edathy und Thomas Oppermannein. Und sind wir mal ehrlich: Edathy, der nichts mehr zu verlieren hat und sich mit sich einer Eideststattlichen Falschaussage strafbar und seinen Neuanfang beschädigen würde, hat gegen den angeblich unter Vergesslichkeit leidenden Hartmann sehr jung ausgesehen.

Sebastian Edathy, ex-MdB, ehemaliger Untersuchungsausschussvorsitzender im NSU-Komplex, hat den Besitz moralisch verwerflicher Inhalte längst zugegeben und weist zugleich Beschaffung und Besitz strafbarer Kinderpornographie weit von sich.

Michael Hartmann, MdB, sprach sich 2013 gegen die Legalisierung weicher Drogen aus um in 2014 des Konsums harter Drogen, namentlich Crystal Metz, über führt zu werden. Während seiner Befragung vor dem Untersuchungsausschuss im Bundestag wirkte er fahrig, wies große Erinnerungslücken auf aber zugleich jede ihm vorgeworfene Anschuldigung von sich.

Hier steht zwar Aussage gegen Aussage, aber die beiden vor einem Untersuchungsausschuss und nicht vor Gericht. Die Vorwürfe, die der Vorsitzende jetzt entkräften muss, weil sie so glaubwürdig und schlüssig sind. Vorgetragen wurden sie, wie geschrieben, nicht nur, sondern auch durch ein 12-seitiges SMS-Protokoll in Schriftform ergänzt und durch eine Eidesstattliche unterfüttert. Auf der anderen Seite stehen mündliche Erklärungen denen sich noch Ehrenworte folgen werden. Im Zweifelsfall werden all die zur Sprache gekommenen jetzt vor den Ausschuss zitiert und mit der selben Beweislast konfrontiert werden. Einer wird plaudern.

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