Fuck you, WEB.De-Mail!

Mit einer E-Mail wie der folgenden verbreitete der so genannte WEB.DE Service Angst und Schrecken:

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Da heißt es schon im Betreff alarmierend „Achtung: Sie sind nicht erreichbar!“, und weiter im Text: „(E)s besteht Ihrerseits Handlungsbedarf“, was natürlich nicht stimmt, aber die schon geweckte Angst nochmals verstärkt. Man sei »per De-Mail derzeit nicht erreichbar!« wird wiederholt und mit Ausrufezeichen und mit Hervorhebung von nicht betont. Der kurzfristige Entschärfung des Zustands („könnten“) folgt die dramaturgisch hervorragend platzierten Absender, schließlich will niemand etwas von der Deutschen Rentenversicherung oder der eigenen Bank verpassen. Und schließlich setzen die Autoren Wissen und Kenntnisse voraus, die ich nicht einmal den handverlesenen Nutzern von De-Mail unterstelle, die auf solche an Nötigung grenzende, mit ziemlicher Sicherheit aber Wettbewerbsrecht tangierende werbliche Sendungen bereits hereingefallen sind.

Wer nicht weiß, was De-Mail ist, was das soll und warum man tunlichst die Finger davon lassen sollte, der sollte den Wikipedia-Artikel zu De-Mail lesen. Und an WEB.DE, für derlei Frechheit: Fuck you!

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