Grotelüschen hatte nichts zu sagen

»Agrarministerin Grotelüschen blieb während der gesamten Debatte stumm.« Mit diesen Worten leitete der NDR offenbar seinen zur Stunde korrigierten Bericht von der heutigen Debatte im Schleswig-Holsteiner Landtag in Kiel ein. Ausgerechnet um ihre Person, besser um ihr Umfeld ging es aber. Grotelüschen ist bundesweit bekannt geworden, weil ausgerechnet der Ehemann der Agrarministerin in Zusammenhang mit Massentierhaltung nicht nur Geld verdient, sondern von Tierschützern für seine Praktiken scharf angegriffen wurde.

Nun sieht sich Grotelüschen weiteren Vorwürfen ausgesetzt, abermals aufgrund ihrer besseren Hälfte. Dieses Mal sollen nicht die Tiere unter ihm zu leiden, haben sondern seine Untergebenen, denen er wohl nur einen begrenzten Lohn zu zahlen scheint. Inwiefern die heiran entsponnene Diskussion um den Minestlohn den konkret Betroffenen hilfreich war, steht zu bezweifeln. Das sich dies Debakel gut in das Versagen der CDU-geführten Landesregierung einfügt, steht fest. Das dies Auswirkung auf die im kommenden Jahr anstehende Landtagswahl haben dürfte, ebenso.

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