Monumentales Staatsversagen

Armin Laschet ist monumentales Staatsversagen. Während der Kanzlerkandidat in Stuttgart auf einem Podium was von „starken Regen, Starkregen“ stammelte standen viele Nordrhein-Westfal:innen vor den Trümmern ihrer Existenz, viel mehr saßen fassungslos vor den Fernsehgeräten und über 100 standen nie wieder auf.

Heute wissen wir: Sowohl Horst Seehofer als zuständiger Bundesminister als auch Armin Laschet als Ministerpräsident des von der Katastrophe am härtesten getroffene Verantwortliche wussten knapp zwei Wochen vor dem Extremwetter-Ereignis schon was bevorstehen würde.

Natürlich vermochten sie nicht vorherzusagen, wo genau welche Niederschläge niedergehen würden. Aber das ein Ereignis wie zuletzt bei der Jahrhundertflut eintreten würde wussten beide.

Seehofer hatte schon Stoiber in jener Flut untergehen sehen. Und jetzt hilft er Laschet zu versenken.

Geschichte wiederholt sich. Und man kann niemand dafür verantwortlich machen, der nicht mittelbar an ihr beteiligt war. Aber sie sind in einer Partei, die den Verbrenner bis heute für alternativlos hält, die den Ausstieg aus dem Atomausstieg veranlasst hat, die Kohleverstromung Jahrzehnte fortsetzen will, die den Ausbau der Windenergie gestoppt und die Photovoltaik als Industrie als Ganzes nachhaltig vernichtet hat, die sich von Klimakiller finanzieren lässt. Sie sind in diese Partei eingetreten, haben darin Karriere und sich mit dem Kampf gegen Umwelt, Natur und Tierwelt gemein gemacht. Und jetzt tun sie als seien sie Vorreiter beim Klimaschutz.

Seehofer und Laschet sind so unglaubwürdig in der Sache wie #dBil in Sachen Journalismus.

Seehofer und Laschet sind Repräsentanten des Staates, und als solche haben sie versagt. Statt zu sensibilisieren verhielten sie sich höchst unsensibel, fűr ihre jeweiligen Ämter unverantwortlich und der Situation unangemessen.