Kompromat in der diplomatischen Praxis

Kompromat, also belastendes Material das zur Erpressung herangezogen wird, kommt sogar unter „Freunden“ in der Diplomatie zum Einsatz, wie Werner Weidenfeld, ehemals Amerikakoordinator der Regierungen Kohl und Schröder bei Beckmann bekundete:

(…) wenn wir in einer ernsten Frage anderer Auffassung sind, dann kommt Geheimdienstmaterial auf den Tisch, das Deutschland belastet und entweder ihr macht mit oder ihr seid dran. Insofern gibts verschiedene Arten und die Amerikaner haben eine ganz klare Interessenlage.

Ich glaube, wer solche Mittel anwendet, den darf man kritisieren. Ich denke, dafür als Antiamerikaner hingestellt zu werden, enttarnt diejenigen die das im Schilde führen als die Mitläufer, die es nötig gemacht haben, das die Amerikaner Deutschland befreit haben.

Persilschein gegen Personenschutz

Mit so viel Selbstvertrauen ist allenfalls seine ehemalige Supermacht ausgestattet: Will die durch die USA erst ein- und dann durchgesetzte Regierung sich nicht dazu durchringen, durchdrehenden Amerikanern in Uniform einen strafrechtlichen Persilschein auszustellen, werden die abgezogen, so und nicht anders kann man »Besatzung nur gegen Straffreiheit lesen. In der Vergangenheit machten amerikanische Soldaten vor allem per halbwegs gezielter Tötung per Drohne, durch Misshandlung von Verdächtigen in Abu Greib, Amokläufe en mass, meist afghanische Zivilisten zum Opfer habend, durch Umgraben des halben Hindukusch per Clusterbomben usw. usf. von sich Reden. Damit all die Tötungen im „Krieg gegen den Terror“ nicht auch noch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen hat, will Obama vom afghanischen Präsidenten Karsai, der es unter amerikanischer Aufsicht grad so vermochte in der Hauptstadt zu überleben, also nun Straffreiheit für alle potenziellen amerikanischen Streitkräfte, egal ob die auf Befehl und legal handeln oder willkürlich und im Blutrausch mit Kollegen killen. Ich finde: Change und Forward sehen anders aus.

Menschenrechte und der demokratische Geist in den USA im neuen Jahrtausend

Change, mit diesem Anspruch trat Obama an, doch nichts hat sich geändert. Der demokratische Geist der USA ist längst ausgetrieben worden, als sie ihn dem Rest der Welt mit Gewalt einbläuen wollten. nike kwazi Ob gegen Nationalsozialisten oder im Kalten Krieg: In beiden Fällen waren die USA noch gern noch gern gesehen, so lang es einen Gegner gab. nike air max 90 femme 2017 Inzwischen fehlt der aber längst, und wurde durch Terroristen ersetzt. Kanken Fjallraven An Stelle von Kriegshandlungen sind asymmetrische Attentate getreten, die mit Drohnen und von über den ganzen Globus verteilten Standorte ausgeübt werden. Wie der militärisch-industrielle Komplex denkt wird in einem Interview mit Edward Luttwark, Berater im US-Verteidigungsministerium, klar. Der äußert sich vor laufender Kamera über einen im italienischen Vicenza neu errichteten Stütztpunkt wenig zweideutig: Die 95% der über 110.000 Einwohner von Vicenza sind eigentlich nur ein „Haufen“ „wertloser“, „dreckiger“ „Kommunisten“ und „Nichtstuer“.

Vicenza schert mich überhaupt nicht. asics chaussures soldes In Vicenza leben 4 Leute, 3 davon älter als 90. Vicenza ist keine Militärbasis. Sie produziert weder Rauch noch Lärm, und Flugzeuge landen da auch nicht. Wer sich über Vicenza beschwert*, ist meiner Meinung nach ein dreckiger Kommunist. Fjallraven Kanken Big Sale Warum? Weil die italienische Regierung, die Region, die Behörden sich dafür entschieden haben. Die regen sich da künstlich auf, dabei ist alles völlig harmlos. nike air max 2014 Unsere Soldaten sind wie Touristen. Sie haben weder Panzer noch Hubschrauber, sie stürzen nicht mit Flugzeugen über deinem Haus ab.

Panama el Presidente del Propaganda

“Wir begannen, den Zucker zu entladen, und wir fanden zwei Container, die vermutlich ausgefeilte Raketenausrüstung enthalten. Der Kapitän versuchte, sich das Leben zu nehmen, und es gab einen Aufstand der Matrosen an Bord.” sagte Staatspräsident Ricardo Martinelli Radio Panamá “Der Panamakanal ist ein Kanal des Friedens und nicht des Krieges” tönte Martinelli.

Die politische Geschichte Panamas ist eine Geschichte voller Missverständnisse, im wesentlichen da es sich nicht um keine demokratische handelt. Trotzdem Präsident Ricardo Martinelli Wahlkampf mit dem Panama/Kanal betrieb, obwohl aus „Wahlen“ als Gewinner hervor ging und obschon er seit 2009 im Amt ist: Es ist wieder Wahlkampf. Und wer eine Suchmaschine bedienen kann wird herausfinden, das es sich bei den Funden im besten Fall um Altmetall und nicht etwa um Kriegsgerät oder „ausgefeilte Raketenausrüstung“ handelt – jedenfalls nicht in diesem Jahrtausend oder funktionsfähig.

Wer sich für die spannende Geschichte der panamaischer Politik interessiert, dem seien Artikel wie der zur US-Invasion in Panama ans Herz gelegt, die präsidiale Amtseide auf amerikanischem Hoheitsgebiet zum Thema hat oder eine de facto Diktatur des Militär auf der Gehaltsliste des CIA.