Yeonpyeong: Immer keine Reise wert.

YeonpyeongFür meinen Teil habe ich die Liste der Länder, die ich einmal besuchen wollte, weil sie einen wie auch immmer gearteten Reiz ausstrahlen, eine gewisse Mystik umgeben, und auf die ich eher zufällig stieß, abge“arbeitet“. Neue Reiseziele werden sicher dazu kommen, aber es gibt kein Land das zu bereisen mir jetzt noch schlaflose Nächte bereitet. Darum ist es bei der Auswahl zukünftiger Reiseziele auch so wichtig, sich im Vorfeld anzusehen, ob Stadt, Land, Fluss den Erwartungen entspricht. Und womit gelänge das besser als mit dem Allgegenwärtigen. Reisende publizieren ihre Schnappschüsse in Echtzeit, anstatt das Fremdenverkehrsorganisationen meinen Briefkasten mit Hochglanzbroschüren überhäufen müssen. Und wenn man ganz unverbindlich einmal die Lage sondieren will, nimmt man Bildersuchen zur Hilfe. So wie beispielsweise Google Images. Und weil gerade die Auseinandersetzung zwischen Nordkorea und Südkorea durch einen kriegerischen Akt ersteren Aggressor Nord- auf eine Insel von Südkorea stattfindet, wollte ich mir die bis dato unbekannte Insel Yeonpyeongo bei Google Images suchen und komme zu dem Schluss: Yeonpyeong ist nimmer eine Reise wert, denn 1. gibt es keine frei verfügbaren Bilder was 2. an der massiven Militärpräsenz auf der Insel liegen dürfte. Und insofern lehne ich mich zurück und amüsiere mich über die anlaufende Propagandamaschinerie gegen den kommunistischen Norden. Und den liebenswerten, demokratischen und von unermesslicher Friedfertigkeit geprägten Süden werde ich auf alle Fälle mal in meine Reiseplanung aufnehmen. Und überhaupt: Yeonpyeong spricht sich viel einfacher als es aussieht.

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