Zivilpolizisten: Freund und Helfer oder Täter und Opfer

Wenn während des Gedenkens an einen der größten Überwachungs- und Polizeistaaten der Geschichte ausgerechnet Polizisten in Zivil als sogenannte Stabilisatoren eingesetzt werden, um die Bevölkerung während der Feierlichkeiten vor sich selbst, den Staat wiederum vor der Bevölkerung zu schützen, dann läuft in Deutschland wieder etwas verkehrt. Aber die Polizei kann in Deutschland nicht nur Freund und Helfer in Zivil sein, nicht nur Wahlkampfhelfer der Konservativen, sie können sich auch in Täter und Opfer wandeln.

Demokratie braucht Zivilisten in Uniform, aber keine Uniformierten in Zivil. Und Deutschland braucht Polizisten, die im Fall der Fälle, in Strafverfahren eindeutig zuzuordnen und zu ermitteln sind – auch und vor allem in Berlin.

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